01.10.2015

FG mit Netzwerkpartnern auf der Medica 2015

Im Rahmen des ZIM-geförderten Netzwerks „OrganLifeTool“ ist FG-ELEKTRONIK maßgeblich an der Entwicklung eines zukunftsweisenden Systems für die Organlagerung beteiligt. Die „OrganLifeBox“ soll dazu beitragen, bisher nur eingeschränkt oder nicht verwendbare Spenderorgane künftig nutzbar zu machen. Auf der diesjährigen Medica, die von 16. bis 19. November in Düsseldorf stattfindet, präsentieren die Netzwerkpartner erstmals Ihre Arbeit vor einem internationalen Fachpublikum.

Vor dem Hintergrund eines wachsenden Mangels an Spenderorganen gewinnt die Erschließung neuer Methoden zur besseren Konservierung und Verwendung so genannter marginaler Organe zunehmend an Bedeutung. Insbesondere für Nierentransplantationen konnte in Studien die Überlegenheit der extrakorporalen Organperfusion gegenüber der statischen kalten Lagerung belegt werden. Auf dieser Basis hat es sich das Teilprojekt „OrganLifeBox“ zum Ziel gesetzt, eine multifunktionale Einheit zur sterilen Lagerung explantierter Organe zu entwickeln. Ausgestattet mit intelligentem Temperatur- und Leckage-Management, soll die Life Box als eigenständiges Modul während extrakorporaler Organperfusion eingesetzt werden – zunächst im experimentellen, später auch im klinischen Umfeld. Der Anwender erhält damit ein einfach handhabbares Tool für den Transport ebenso wie für den stationären Gebrauch.

OrganLifeBox – FG sorgt für die richtige Power

Als Spezialist für unterbrechungsfreie Stromversorgungs- und Energiemanagement-Systeme in der Medizintechnik ist FG-ELEKTRONIK für das Stromversorgungskonzept der OrganLifeBox verantwortlich. Neben der Entwicklung einer mobilen Stromversorgungslösung umfasst dies auch die Bereiche Informationsverarbeitung und Kommunikation, die zugehörige Sensorik, Regelung und Steuerungstechnik sowie Heiz- und Kühlelemente. Darüber hinaus übernimmt FG die regulatorische Koordination innerhalb des Projekts, insbesondere durch Sicherstellung der Normkonformität über den gesamten Entwicklungsprozess unter Einbeziehung aller Projektpartner. Hierzu zählen unter anderem das Institut für Biomedizinische Technik der Technischen Universität Dresden, KOOP Industrial Design sowie der Lehrstuhl für Urologie und Kinderurologie der Universität des Saarlandes.

OrganLifeTool – gebündelte medizintechnische Kompetenz

Im „Netzwerk Medizintechnik: Fokus Organperfusion“ arbeiten Hochschulen, Kliniken und medizintechnische Unternehmen unter dem Dach der Marke „OrganLifeTool“ gemeinsam an innovativen medizintechnischen Lösungen. Dabei ist es das übergeordnete Ziel, das weltweit erste autonome und mobile Organperfusionssystem zu entwickeln, um künftig mehr Patienten den Zugang zu lebenswichtigen Spenderorganen zu ermöglichen. Hierfür entwickeln die Netzwerkpartner in eigenen Teilprojekten neuartige Lösungen für die Organperfusion. Gefördert wird die Initiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM).

Medica 2015
Düsseldorf, 16.-19. November
Landesgemeinschaftsstand NRW
Halle 3, Stand C80






 

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