Ortsdosis-Leistungs-Messsystem

 

Der Mensch ist in seiner natürlichen Umgebung ständig ionisierender Strahlung ausgesetzt. Diese setzt sich zusammen aus der natürlichen Strahlung der überall im Boden vorkommenden radioaktiven Stoffe, der kosmischen Strahlung, die Ihren Ursprung im Weltraum hat und der Strahlung, die durch „industrielle Einflüsse“ (Tschernobyl etc.) ausgelöst wird.
An über 1800 Messstationen, die in einem Raster von 20 x 20km verteilt sind, wird in der BRD die so genannte Gamma-Ortsdosisleistung gemessen und an Messstationen weitergeleitet.

 

Diese Messdaten werden vom Bundesamt für Strahlenschutz erfasst und ausgewertet. Das Institut ist somit in der Lage, im Falle eines nuklearen Notfalls, eine Ausbreitung der radioaktiven Wolke zu bestimmen. Die zuständigen Behörden können dann wiederum Maßnahmen einleiten um die Bevölkerung zu warnen bzw. zu schützen.

Für die Messstationen hat FG-ELEKTRONIK das Stromversorgungssystem entwickelt.

 

Es handelt sich um eine akkugepufferte 19’’ Baugruppe mit temperaturgeführtem Akkulader, einer Versorgungsspannung für die Microcontrollerbaugruppe und einer Ausgangsspannung für die Messsonde. Die Messstationen sind zum Teil extremen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Deshalb wurde schon bei der Entwicklung auf größtmögliche Betriebssicherheit und Langlebigkeit der Stromversorgung geachtet. Eine weitere Besonderheit sind die hohen Anforderungen bezüglich der EMV, da es sich um sicherheitsrelevante Messdaten handelt, die nicht durch Störgrößen der Stromversorgung beeinflusst werden dürfen.

 

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